World Series Of Poker

Der Begründer Benny Binion

Benny Binion ist der Mann hinter der World Series Of Poker. 1970 versammelte er die besten Poker Spieler aus ganz Amerika. Der Plan war, sie öffentlich gegeneinander spielen zu lassen um herauszufinden, wer der Beste ist. Benny Binion nannte das Event World Series Of Poker. Es fand in Binions Horseshoe Casino in Las Vegas statt. Die Spieler mußten $ 10.000 Startgeld bezahlen und es wurde Texas Hold 'em gespielt.

 

Im ersten Jahr wählten die Teilnehmer den Sieger. Die meisten Stimmen bekam Johnny Moss und er war somit der erste Weltmeister in Poker.

1971 fand erneut dieses Turnier statt. Diesmal allerdings mit einer Freezeout Struktur. Und wieder setzte sich Johnny Moss durch. Er war somit das zweite mal hintereinander Weltmeister.

Das Turnier wächst ins Unendliche

Das Turnier wurde immer größer, vor Allem in den letzten paar Jahren. Grund dafür ist hauptsächlich Online-Poker. 1972 gewann "Amarillo Slim" Preston gerade mal $ 80.000, da es nur 8 Teilehmer gab. 2000, als Chris "Jesus" Ferguson den Titel gewann, nahmen bereits über 500 Leute daran Teil und er gewann ein Preisgeld von $ 1.500.000. 2004 gab es schon 2.576 Teilnehmer und der Sieger (Greg Raymer) bekam $ 5.000.000. 2005 gewann Joseph Hachem $ 7.500.000 und besiegte insgesamt 5.618 Gegner. Und der Sieger 2006, Jamie Gold, gewann gegen über 8.000 Gegner einen Siegercheck von $ 12.000.000.

Nicht ganz "unschuldig" an dieser Entwicklung ist Chris Moneymaker, dessen Geschichte wie das Märchen von Aschenputtel klingt. Er gewann im Internet ein Qualifikationsturnier zum WSOP Main Event um $ 39. Kurz darauf war er Pokerweltmeister, weltberühmt und $ 2.500.000 reicher. Somit machte er allen Hobbyspielern Mut, vor Allem übers Internet diese Traumstory zu wiederholen.

Poker boomt !

Die WSOP ist nicht nur gewachsen, was die Teilnehmerzahlen betrifft, es gibt auch verschiedente Turniere.

So wird neben Texas Hold 'em No-Limit auch Pot-Limit und Limit gespielt. Es gibt auch Turniere in den Varianten Seven Card Stud, Omaha, Draw Poker, Razz, Lowball und vielen anderen. 2004 wurden so 33 verschiedene Events abgehalten. Außerdem gibt es kleinere Turniere in den verschiedensten amerikanischen Bundesstaaten.

Der Sieger jedes Events bekommt ein Armband, ein sogenanntes Bracelet. Dieses Bracelet steht für Prestige und Respekt in der Pokerwelt und kann mit Geld nicht gekauft werden. So mancher Pokerspieler würde auf das Preisgeld für den zweiten Platz verzichten, nur um ein Bracelet zu bekommen.

Übrigens, Chris Moneymaker ist nicht etwa ein Künstlername, er heißt schon immer so!

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